In unserem Anti-Aggressionstraining lernen wir Ihnen viele hilfreiche Methoden, damit die Wut und die damit verbundene Aggression nicht die Überhand gewinnt.

Teil des Trainings ist der Abbau von Aggressionen durch Übungen und Erlernen neuer Strategien für eine gewaltfreie Kommunikation und einem besseren Umgang mit Provokationen. Wir zeigen, wie man mit der eigenen Aggression und Wut besser umgehen kann. Wie wirke ich nach außen und welche Konsequenzen haben meine Handlungen für mich. Ziel dieser Schulung ist u. a. den Grund der Aggressivität zu erkunden und dafür eine Lösungsansatz zu finden, damit in Zukunft Haftstrafen reduziert und verhindert werden können.

Inhalt des Anti-Aggressionstrainings:

  1. Persönliches Kennenlernen. Berichterstattung des Deliktes aus Sicht des Kunden und Erörterung dessen Motive. Überprüfung von Einsichtsfähigkeiten und unter welchem Maß ist ein Verständnis für die Opfersituation einzufordern ist. Aktenanalyse.
  2. Besprechung von aktuellen Problematiken und Störungen, welche Möglichkeiten einer Parallelität können dadurch hergestellt werden. Kindheitsprägung durch autoritären oder permissiven Erziehungsstil.
  3. ldealselbst vs. Realselbst. Warum ist die Welt ungerecht. Dadurch Reflexion zum Selbstwert.
  4. Aggressivitätsauslöser sowie deren Verstärker. Aggression als Ausdruck einer Selbstthematisierung. Affinität zu Action und Thrill. Konfrontation mit der Aggressionstat. Wann ist man stark, wann schwach. Ist Rückzug ein Zeichen von Feigheit. In Frage stellen von bisherigen Denkmustern.
  5. Umgang mit Stress. Prüfen von Sinnhaftigkeit von Übernahme von Verantwortung für „Freunde" und deren deviante Konsequenz. Was bedeutet Freundschaft und Loyalität. Loyalität um jeden Preis?
  6. Rollenspiel und Provokationstest. Reizgeneralisierung in früheren Situationen, die zu dysfunktionalem Handeln geführt hat. Delinquentes Verhalten infrage stellen. Erlernen neuer Strategien. Einüben neuer Skills.
  7. Nutzen von Veränderung. Erweiterung der Sichtweise und Einplanen von Alternativen.
  8. Möglichkeiten der Selbstkontrolle in provokanten Situationen. Besprechung von positiven Verstärkern. Vermeidung von Rechtfertigungsstrategien. Aneignung einer mentalen Gelassenheit. Erörtern von bisherigen Erfolgen in ähnlichen Situationen.
  9. Der Wunsch nach Normalität im Leben. Illusion und Realität.
  10. Bilanzierung des Kurses. Aufforderung, die Selbstverantwortung für die Zukunft zu stärken. Strategien bei Rückfall. Erstellung eines Anti-Gewalt-Vertrages.

Sie haben Fragen?

Vereinbaren Sie jetzt einen Termin und lassen Sie sich kostenlos beraten. Wir sind Experten für die MPU Vorbereitung in München und helfen Ihnen gern weiter!