Was zunächst nicht offensichtlich erscheint, ist, dass auch Straftaten außerhalb des Straßenverkehrs zu einer Überprüfung der Fahreignung seitens der Fahrerlaubnisbehörde führen können. Die Aufgabe der Fahrerlaubnisbehörde ist es nämlich, sicherzustellen, dass Führerscheininhaber und -anwärter dazu geeignet sind, ein Fahrzeug im Straßenverkehr sicher zu führen.

Wenn jemand in der Vergangenheit durch gravierende Delikte aufgefallen ist, hegt die Fahrerlaubnisbehörde erhebliche Eignungszweifel und ordnet daher eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung, kurz MPU, an, um diese Zweifel auszuräumen. Zwar ist nur ein geringer Anteil aller MPU-Anordnungen auf Straftaten zurückzuführen, doch meistens ist der Ausgang einer solchen MPU negativ. Der Grund: Betroffene setzen sich oftmals nicht mit ihren Delikten auseinander und entwickeln keine Vermeidungsstrategien. Hier stehen wir Ihnen bei einem kostenlosen Erstgespräch zur Seite.

Fragen & Antworten

Bei welchen Straftaten kann eine MPU angeordnet werden?

Welche Straftat zu einem Führerscheinentzug bzw. der Anordnung einer MPU führt, ist im Verkehrsrecht geregelt. Hier einige Beispiele, wann die Medizinisch-Psychologische Untersuchung angeordnet werden kann:

  • unerlaubtes Entfernen vom Unfallort
  • fahrlässige Tötung oder Mord
  • Straßenverkehrsgefährdung
  • Beleidigung und Nötigung, etwa durch Anhupen, dichtes Auffahren, Gesten, Drängeln
  • Einfuhr von Betäubungsmitteln, Bankraub, Zigarettenschmuggel
  • Vergewaltigung
  • Fahren ohne Fahrerlaubnis
  • Straftaten mit Aggressionspotential, Körperverletzungsdelikte (mit oder ohne Alkoholeinwirkung)
  • Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz

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